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Wie viel Zuversicht verträgt Journalismus?

In Zeiten bewusst eingesetzter Desinformation und einer starken Fixierung auf negative Schlagzeilen kann seriös recherchierter, konstruktiver Journalismus ein wichtiger Gamechanger sein: Er schafft Mehrwert für die Menschen, stärkt Vertrauen und leistet einen Beitrag zu einer widerstandsfähigen demokratischen Gesellschaft. Dabei geht es nicht um Gefälligkeiten, sondern um die Schaffung von Transparenz in den Fällen, in denen jetzt schon nachweislich ein herausragend hohes Maß an Problemlösungen funktioniert.

Journalismus kann die Meinungsbildung der Bürgerinnen und Bürger stärken und gerade in herausfordernden Zeiten Orientierung geben – in einer Zeit, in der nicht nur unsere natürlichen Lebensgrundlagen, sondern auch demokratische Grundsätze unter Druck stehen.

Warum er dabei lösungsorientierter, perspektivenreicher und dialogischer werden sollte und welche Rolle Geschichten des Gelingens spielen, darüber diskutieren Ellen Heinrichs, Gründerin des Bonn Institute, und Reinhard Schneider, Inhaber von Werner & Mertz mit der Vertrauensmarke Frosch. Durch das Gespräch führt Zackes Brustik. Lilian Böhme von Klartext mit Lilly wird Statements aus ihrer Perspektive zum Talk beisteuern.

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Wir sind "Die Zuversichtlichen"

Seit 2023 lädt Werner & Mertz-Inhaber, Umweltpreisträger und Autor Reinhard Schneider zukunftsorientierte, fachkundige Gäste ein. Sie sprechen über kontroverse, aktuelle Themen, die eine hohe Relevanz haben, wenn es darum geht, Deutschland und Europa resilienter auf die Zukunft auszurichten. In den einstündigen Podiumsdiskussionen kommen Personen zu Wort, die Herausforderungen ihrer Zeit nicht nur treffend beschreiben und interpretieren, sondern auch über wünschenswerte und machbare Lösungswege Mut machen.

Unsere begründete Zuversicht für Themen rund um Kreislaufwirtschaft und Ressourcenschonung in den Talks wird greifbar, motiviert viele Menschen und stärkt das Gefühl für die positive Selbstwirksamkeit.

Wir zeigen: Dranbleiben zahlt sich aus!

Weitere Talks

Unsere Themenschwerpunkte

Bei uns dreht sich alles um den Vorrang der Transformation vor dem Verzicht. Wir setzen uns ein für eine ganzheitlich-nachhaltige Lebensweise innerhalb der planetaren Grenzen und wollen eine lebenswerte und sichere Zukunft für nachfolgende Generationen ermöglichen.

Wir diskutieren mit Politikern, Unternehmerinnen, Psychologen, Schriftstellerinnen, Vertretern von NGOs, Wissenschaftlerinnen und Journalisten über alle sinnvollen und notwendigen Aspekte für einen umfassenden Wandel.

Ganz wesentlich ist uns dabei die Kreislaufwirtschaft: Sie ist schon allein aus ökologischen Gründen und zur Sicherung inländischer Arbeitsplätze sinnvoll. Aktueller denn je – in einem Zeitalter der zunehmend problematischen Rohstoffabhängigkeiten und damit verbundener hybrider Bedrohungen – ist Kreislaufwirtschaft angewandte Resilienz.

Der Gastgeber Reinhard Schneider

Reinhard Schneider ist seit 2000 Geschäftsführender Gesellschafter des Mainzer Familienunternehmens Werner & Mertz, bekannt vor allem durch seine Marke Frosch. 2019 erhielt er den Deutschen Umweltpreis für seine ganzheitlich nachhaltige Firmenausrichtung.

In seinem Buch „Die Ablenkungsfalle. Die versteckten Tricks der Ökologie-Bremser. Wie wir unsere Umwelt nicht länger aufs Spiel setzen“ deckt er das systematische Versagen von Wirtschaft, Politik und Gesellschaft im Umweltschutz auf und veröffentlicht gleichzeitig praxiserprobte Lösungen für eine ressourcenschonende Kreislaufwirtschaft, von der Mensch und Umwelt gleichermaßen profitieren. Mit der erfolgreichen Transformation seines Unternehmens zeigt er überzeugend, dass ein Umdenken nicht nur gesellschaftliche und ethische, sondern langfristig auch ökonomische Vorteile mit sich bringt.

„Bei uns hat sich die Überzeugung gebildet, dass sich gerade in opportunistisch krisenhaften Zeiten eine Sehnsucht nach einem wieder vertrauenswürdigeren Umfeld bildet. Und dieser vertrauensvollere Umgang miteinander führt unweigerlich zurück auf Themenfelder, die dem Gemeinwohl dienen. Wie in unserem Fall dem Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen.“